The storms of life

Ich musste ehrlich tief durchatmen, als ich diesen Spruch vor Jahren das erste Mal las. Die Stürme im Leben umarmen… kann man das wirklich? Für Probleme vielleicht sogar dankbar sein? Können Regenschauer, die uns mitunter erschüttern, etwas Positives in uns wachsen lassen, können sie etwas Neues hervorbringen?

Nahezu jede Phase des Lebens hält ungeplante Challenges für uns bereit.. Gute und weniger Gute. An die weniger guten Momente erinnern wir uns meistens noch sehr lang und sie prägen uns, leider nicht immer zum Positiven. Ich begann zu hinterfragen, ob die Grundhaltung, mit welcher ich Probleme begegne und wie ich auf sie reagiere, Auswirkungen auf die Lösung hat. Sie vielleicht sogar blockiert. Da manche Stürme eine große Tragik beinhalten, gibt es sicher kein allgemein gültiges Rezept… und trotzdem kam immer mehr der Gedanke in mir hoch, dass wir manche Dinge eben doch ändern, bzw. drehen können, je nachdem wie wir damit umgehen.

Nehmen wir die Herausforderung an und wachsen darin, entwickeln wir neues Potenzial und lassen etwas Gutes entstehen? Oder ärgern wir uns monatelang, geben uns den Emotionen hin, vergraben uns und sind dauerhaft verletzt von anderen Personen, Umständen und letztlich von uns selbst.

Mit der Zeit lernte ich, dass man in Stürmen tatsächlich wachsen konnte und das nicht nur aus der Intention heraus: „was mich nicht umbringt, macht mich stärker!“. Nein, es geschah durch das Reflektieren eigener Gedanken und Gefühle, die zunächst wie Sackgassen wirkten. Doch je mehr ich die Tatsache zuließ, dass nur ich meinen Ärger und Enttäuschungen in gute Bahnen lenken konnte und aufhörte andere Personen oder Umstände für mein „Unglück“ zu beschuldigen, umso schneller gelang mein innerer Durchbruch. Ich begann mich selbst in die Verantwortung zu nehmen.

Es geht nicht darum sich selbst zu demütigen und für alles die Schuld zu geben. Und doch spielen uns unsere Gedanken oft einen Streich und manövrieren uns dann tiefer in den Graben, als eigentlich nötig. Ich las mal den Spruch: „Glaub nicht alles, was du denkst“. Sehr passend irgendwie.

Ich werde in den nächsten Wochen und Monaten sicher auch darüber schreiben, wie wichtig Vergebung an der Stelle sein kann, wie der Glaube an etwas Höheres hierbei mitunter hilft und wie viel Kraft im Zuhören oder im vorläufigen Schweigen steckt, wenn neue Stürme aufziehen.

Bleibt positiv,

Eure Ly

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